Freies Schenken

Freies Schenken erklärt 

Du bist herzlich Willkommen

Du musst nichts beachten und du brauchst keine Vorkenntnisse über das Freie Schenken, um in unseren Kursen dabei sein zu können.

Komm so wie du bist und tanke auf - Es gibt keine Erwartungen.

Auf unserer Webseite geben wir darüber hinaus die Möglichkeit, tiefer ins ursprüngliche Yogawissen einzutauchen und mehr über das Freie Schenken zu erfahren. 

Hier findest du alles über das Freie Schenken:

 

In unseren Yogastunden praktizieren wir das Freie Schenken.

Dieses reine Prinzip ist inspiriert von der Weisheit einer Kultur, in der freies Geben seit Jahrhunderten gelebt wird.

Dort war es kein „romantischer Zusatz“, sondern das tragende Fundament, auf dem sich die ganze Tiefe und Kraft des Yoga entfalten konnte.

Alles ist möglich auf diesem Fundament.

Warum freies Schenken die ursprüngliche Kraft des Yoga freisetzt

Alte Begrenzungen loslassen:

„Viele Menschen, die es lange gewohnt waren, etwas zu bezahlen, um eine Leistung zu bekommen, denken zunächst noch in diesem Rahmen.“

Sie können sich kaum vorstellen, dass es etwas anderes gibt, das sich so viel besser anfühlen kann.

Sie können diese Freiheit nicht gleich annehmen, weil sie sich noch innerlich die Frage stellen:

"Was ist das richtige Maß?"

"Zahle ich zu viel oder zu wenig?"

Wenn Menschen mit Freiheit in Berührung kommen,
zeigen sich zuerst ihre alten Muster:
Angst, Zweifel, Unsicherheit.

Das ist kein Rückschritt.
Es ist der erste Atemzug eines neuen Feldes.

Nimm dir Zeit, selbst zu spüren:

Du darfst kommen und bleiben.

Du darfst geben – oder auch nicht.

Und trotzdem bist du willkommen.

Ein Perspektivwechsel, der sich besser anfühlt:

Unsicherheit wird in Freude verwandelt, sobald man beginnt zu verstehen:

Es geht gar nicht darum, etwas zu bemessen, bezahlen oder auszugleichen.

Freies Schenken ist jenseits von Preis und Leistung.

Es gibt keinen Bezug oder Vergleich.

Es ist so befreiend, wenn man verstanden hat: 

Meine Gabe bewertet nicht die Yogastunde oder den Lehrer!

Ich bezahle nicht für eine Stunde oder einen Kurs!

Der Lehrer schenkt frei und die Teilnehmer dürfen auch frei schenken, wenn sie möchten.

Das bedeutet:
Die Teilnahme ist komplett unabhängig von einer Gabe.
Es gibt keinen Preis, keinen Mindest- oder Richtbetrag.
Jeder Mensch ist willkommen – auch dann, wenn er nichts gibt.

Was Freies Schenken nicht ist

Der Verstand versucht, neue Erfahrungen mit dem zu vergleichen, was er bereits kennt und begrenzt sich dadurch.

Der Verstand ist zwar ein Werkzeug, aber er kann nicht begreifen, dass Geben und Empfangen einem größeren, natürlichen Fluss folgen.

Es geht hier nur mit Vertrauen, Herz und Intuition!

Freies Schenken ist einfach so viel größer und weiter.

Hier geht es weder um Gratis-Yoga noch um eine Bezahlung nach Ermessen.

Die Gabe entsteht beim Freien Schenken aus der inneren Bewegung des Gebenden,
nicht aus dem Bedarf des Empfangenden.

Freies Schenken ist:

  • kein Ausgleich oder Tauschgeschäft
  • kein „Danke“
  • kein Betteln um Spenden
  • kein Yoga gegen Geld
  • kein Rabattmodell

Sondern:
Teilnahme an einem gemeinsamen Feld von Geben und Empfangen

Den Schritt in die Freiheit wagen

Eine Kultur, die lange gezählt, verglichen, 

bewertet, kontrolliert und festgehalten hat,

braucht Zeit, um wieder zu fühlen und zu vertrauen.

Viele Menschen tragen Erinnerungen an Geschenke,

die nicht rein waren:

Gaben, die etwas wollten.

Freundlichkeit, die band.

Großzügigkeit, die später einen Preis hatte.

Darum zögern sie.

Nicht weil sie verschlossen sind,

sondern weil sie vorsichtig geworden sind.

Als Yoga im Westen an Erwartungen gebunden wurde,
hat es seine Tiefe und Kraft verloren und wurde zur Ware. 

Indem wir das Freie Schenken eingeführt haben, haben wir eine Tür geöffnet, hinter der sich die ganze Kraft des Yoga wieder entfalten darf.

 

Herzensverbindung, Unterstützung und das Teilen von Freude

Ich unterrichte aus Freude und Überzeugung.
Meine Zeit, Präsenz und Erfahrung schenke ich frei.
Ebenso lasse ich die Teilnehmenden vollkommen frei in dem, was sie geben möchten – oder auch nicht.

Freies Schenken ist eine Einladung zu einem anderen Bewusstsein.

Es geht um eine andere, bewusstere, reine Haltung.

Geld darf fließen –
aber auf eine freie und edlere Weise.

Von:
Was muss ich zahlen, um etwas zu bekommen?

Hin zu:
Wie kann ich mit meinem Geld etwas unterstützen und wachsen lassen?

Wenn man in diesem Bewusstsein ankommt,
spürt man selbst,
dass sich Freies Schenken leichter, freier und reiner anfühlt
als alles, was man zuvor kannte.

Beispiele aus dem Leben mit Bewusstsein:

Es ist wie ein junger Mensch,
der früher im Elternhaus feste Haushaltspflichten hatte.
Irgendwann kommt ein Moment der Reife,
in dem er selbst die Arbeit sieht und freiwillig mithilft –
nicht mehr, weil er muss,
sondern weil er sich als Teil der Gemeinschaft erlebt
und Verantwortung aus Würde und Verbundenheit übernimmt.

Es geht nicht darum, diesen Schritt zu erzwingen, sondern ein Raum zu halten indem dieser Prozess stattfinden kann.

Tatsächlich gibt es viele Momente im Leben, in denen wir alte Sicherheiten loslassen:

Wer Schwimmen gelernt hat, braucht keine Schwimmärmel mehr,

Wer Radfahren kann, möchte keine Stützräder mehr verwenden.

Wer gerne frei gibt und unterstützt, baucht keine Kursbeiträge mehr.

Immer wenn Menschen an dem Punkt kommen, alte Sicherheiten und Strukturen loszulassen, um mehr Freiheit zu leben, kann das zunächst noch dauern, bis es sich richtig gut anfühlt.

Wir öffnen die Tür, begleiten geduldig und vertrauen dem Fluss des Lebens. 

Der größere Fluss

Der nächste Schritt ist noch größer zu denken:

Gaben können, aber müssen auch nicht unbedingt zum Schenker zurückfließen.

Es geht darum weiter zu denken, denn Geben und Empfangen folgen dabei einem größeren, natürlichen Fluss.

 

Was hier geschieht, ist kein Geschäft oder 

Tauschhandel zwischen 2 Menschen.

 

Freies Schenken ist eingebettet in ein größeres Ganzes.

Was zurückfließt, fließt nicht als Lohn, 

sondern als Teil eines größeren Zusammenhangs.

Geben ohne Erwartungen erzeugt Fülle. 

Wann und Wie und durch wen es zurückfließt ist nicht entscheidend. 

Es findet seinen Weg.

Praktisches Beispiel vom größeren Fluss:

Ich unterrichte an einem Tag und verschenke an alle den Kurs.

Einer der Kursteilnehmer hat kein Geld in meine Schale gelegt, aber spürt in seinem Herzen eine neue Freude. Auf dem Heimweg hilft er eine ältere Frau den Einkauf nach Hause tragen. 

Die ältere Frau ist überrascht und fühlt später soviel Freude, dass sie sich wieder mit ihrem Nachbar verträgt und ihm ein Glas selbstgemachte Marmelade schenkt.

Der Nachbar freut sich über diese gute Tat und das löst wieder etwas aus... 

So entsteht eine endlose Kette der Liebe und irgendwann kehrt diese Liebe dann auch wieder zurück.

Das ist echtes, freies Schenken und fühlt sich soviel weiter an, als eine Spende aus dem Mangel heraus.

Das Beispiel soll zeigen: Die Wirkung von freiem Geben endet nicht bei mir,
sondern kann Menschen innerlich so berühren,
dass sie auch an anderer Stelle großzügiger, liebevoller oder achtsamer handeln.“

Spenden und freies Schenken werden oft in einen Topf geworfen, doch sie tragen eine unterschiedliche Qualität.


Eine Spende ist wie eine kleine Hütte: 

Sie bietet Schutz und erfüllt einen Zweck. 

Es gibt Türen, durch die man nur unter bestimmten Bedingungen eintreten darf. 

Die Hütte hat ein Dach aus Zahlen das begrenzt und Wände, die Zweckbindung festlegen. 

Es kann Ecken geben, in denen Schuld, Kontrolle oder Erwartung stehen.

Spenden reparieren oft etwas, das als Mangel definiert wurde.

Alles ist zwar gut gemeint, aber klar geregelt:
Man weiß, wer gibt, wer empfängt, wofür 
und oft bleibt ein feiner Abstand bestehen.

In der Hütte fragt man:

Reicht das?

 Habe ich genug getan?

 

Freies Schenken ist wie ein weiter Palast aus Licht

Hier tritt man ein und merkt:
Es gibt keinen Mangel, den man ausgleichen muss und keine Erwartungen die erfüllt werden müssen.
Nur Teilnahme an Fülle.

Jeder, der sich durch seine Freude am Geben, an diesem Feld der Fülle beteiligt, wird Teil dieser Fülle.

Das wird individuell spürbar auf verschiedenen Ebenen: 

Materiell oder auch innerlich in Form von immer neuen Freude, Dankbarkeit und tiefer Zufriedenheit.

Im Palast aus Licht fragt niemand mehr.
Man atmet, man teilt, man fließt.

Und das Entscheidende:
Der Palast ist weiter, weil nichts vorgegeben oder festgehalten wird.

Diese Weite entsteht, wenn kein Richtwert, Preis und kein innerer Druck den Raum begrenzen.

Es entsteht dort, wo Geben nicht aus Pflicht geschieht,
sondern aus innerer Fülle und freiem Herzen.

 

Das Spendenmodel ist dem Freien Schenken zwar ähnlich, 

aber es gibt einen großen Unterschied:

Spendenmodell:

  • Erst kommt die Leistung
  • dann die Bitte
  • dann die Gabe

Freies Schenken:

  • Erst kommt der Raum
  • dann die Erfahrung
  • dann vielleicht eine Gabe
    (oder auch nicht)

Die Gabe ist keine Antwort auf eine Forderung,
sondern auf ein inneres Erkennen.

Ein ganz feiner, aber zentraler Punkt:

  • Spenden adressieren oft Bedarf
  • Freies Schenken adressiert Würde

Beim Freien Schenken:

  • niemand muss erklären, warum er gibt
  • niemand muss erklären, warum er nicht gibt
  • beide bleiben auf Augenhöhe

Das hebt es klar ab.

Viele Menschen spüren beim Freien Schenken intuitiv:

  • Ich darf frei geben
  • Ich darf frei empfangen
  • ohne Schuld
  • ohne Pflicht
  • ohne Vergleich

Deshalb fühlt es sich oft:

  • weiter
  • ehrlicher
  • erwachsener
  • und gleichzeitig sanfter an

Spenden unterstützen etwas,
freies Schenken öffnet einen Raum.

Oder noch klarer:

Beim Spenden gibt man, weil jemand etwas braucht.
Beim freien Schenken gibt man, weil man Teil davon ist.

Was frei gegeben wird,
darf frei zurückkehren –
aber niemals als Forderung.

Freies Schenken folgt nicht dem Prinzip
„Ich gebe, um zu bekommen“,
sondern dem Prinzip
„Ich handle stimmig und lasse die Wirkung frei.“

Es ist ein Raum, in dem alle Beteiligten die  Erwartung loslassen und sich nur auf die Freude am Geben konzentrieren.

Geben als spirituelle Praxis wiederentdecken

Geben in Freiheit und Empfangen in Freude

„Der Weise gibt, ohne Stolz. Er handelt ohne Anhaftung und erwartet keine Frucht.“ 

Vertraue darauf:
Was in Klarheit und Liebe gegeben wird,
kehrt auf seine eigene Weise zurück,
immer zur rechten Zeit.

Was aus Freiheit gegeben wird,
trägt aus geistiger Sicht ein größeres Gewicht
als das, was eingefordert wurde.

Wertschätzung, Verbundenheit und echte Gemeinschaft

Als Kursleiter lebe ich dieses Yoga des selbstlosen Handelns vor.

Es geht immer um die Freude am Geben.

Jede Person erhält die volle Leistung,
auch wenn sie mir nichts zurück gibt oder Jemanden anders beschenkt.
Niemand wird kontrolliert, gedrängt, erinnert oder bewertet.
Das freie Schenken ist echt gemeint
und lässt den Menschen ihre volle Freiheit.

Was zurückfließt, darf frei kommen –
zur rechten Zeit und auf seine eigene Weise. 

Jeder darf es in seinem eigenen Rhythmus wieder entdecken, wie wunderbar und kraftvoll dieses heilige Prinzip des freien Gebens ist.

Unser Kurs richtet sich an Menschen,
die Yoga nicht konsumieren möchten,
sondern bereit sind, sich innerlich einzulassen
und die Freude am bewussten Geben zu entdecken.

Viele erleben hier zum ersten Mal, wie kraftvoll Yoga sein kann, wenn es auf Vertrauen, Freiheit und echter Verbundenheit wächst.

Werde Teil dieser Fülle

Freies Geben ist Yoga, bevor Yoga beginnt.

Es ist die Kunst, nichts festzuhalten und dem Leben zu vertrauen.

Freies Geben ist die reine Freude am Helfen und Teilen,

und nicht mehr zu nehmen, als freiwillig gegeben wird.

Es geht um Handeln ohne Anhaftung an die Früchte und um Geben ohne Forderung.

Die weisen Yogaschriften sprechen davon, dass die Welt mit wachsendem Bewusstsein immer mehr zur Familie wird. 

Aus diesem Verständnis heraus haben Yogameister ihr Wissen frei weitergegeben – so selbstverständlich, wie man auch innerhalb einer Familie gibt, ohne zu rechnen.

Wenn dieses Wissen verwirklicht ist, wird Wissen über den Sinn des Lebens klar und eine unvergängliche Freude und Zufriedenheit im Herzen spürbar.

Geben ohne Erwartungen erzeugt immer Fülle, weil man dann in Resonanz zur Bedingungslosen Liebe geht. 

Du bist eingeladen diese ursprüngliche Tiefe und Kraft des Yoga selbst zu erleben.

Wir freuen uns auf dich.

 

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